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… die gemütliche Zusatzwärme

Der Kaminofen ist den Meisten unter dem Begriff »Schwedenofen« bekannt.

Sein Funktionsprinzip entspricht dem des Heizkamin, wobei er allerdings nicht fest eingebaut, sondern freistehend am Schornstein platziert wird.

Ob aus hochwertigem Stahl, Keramik oder wärmespeicherndem Speckstein, der Kaminofen wird zum Feuermöbel.
Beim Kauf eines Kaminofens sind viele Dinge zu beachten.

An dieser Stelle möchte wir auf einige hinweisen.

  • Die Verbrennungstechnik mit »Allesbrenner« oder »Holzbrandfeuerung« bei der nur sehr wenig Asche anfällt
  • Die Verkleidung vom Stahlofen, der schnelle Wärme an den Raum abgibt bis hin zur Specksteinverkleidung, die sich durch eine langanhaltende Wärmeabgabe auszeichnet.
  • Der Verbrennungsluftzuführung bei Passivhäusern mit kontrollierter Be- und Entlüftung.
  • Dem Brandschutz
  • Dem Kontaktschalter bei Abluftdunsthauben in der Küche
  • Natürlich auch der Rauchrohrführung und Gestaltung der Ofensituation

Um eine ideale Lösung sowohl technisch als auch gestalterisch zu finden empfiehlt es sich einen Beratungstermin zu vereinbaren.

… für behagliche Wärme

Dieser Kachelofentyp funktioniert nach dem Prinzip der Konvektionsheizung. Kalte Raumluft strömt über die untere Öffnung (meist ein Rundbogen im Sockel) ins Innere des Kachelofens, wird dort an den heißen Eisenteilen erwärmt und strömt als warme Luft in den Raum zurück. Diese Warmluft kann auch mittels Warmluftkanälen in angrenzende Räume oder daruberliegende Etagen geleitet werden.

Die Warmluft hat einen Anteil von 60-80% an der abgegebenen Wärme, der Rest ist Strahlungswärme, die über die Kacheloberfläche abgegeben wird. Der Warmluftkachelofen gibt schnell und wirtschaftlich Wärme ab.

… gesunde Wohlfühlwärme

Das Herzstück des Grundofens ist der Feuerraum mit seinen Heizgaszügen. Genau nach dem Wärmebedarf des Raumes berechnet, nutzt er die Brennstoffenergie optimal aus. Auf dem Weg zum Schornstein strömen die Heizgase aus dem Brennraum über keramische Züge durch den Ofenkörper. Auf diesem Weg geben sie so ihre Energie an das Schamottematerial des Ofens ab. Dank dieses ausgeklügelten Systems erreicht der Grundofen einen Wirkungsgrad von fast 90%.


Die im Ofen gespeicherte Energie strahlt der Grundofen dann über ein langes Zeitintervall als wohlige Wärme in den Raum ab. Der Grundofen ist ein ideales Heizgerät für die gesamte Heizperiode. Einmal angeheizt, reichen meist 1 bis 2 Brennstoffaufgaben am Tag für einen kontinuierlichen Dauerbetrieb aus.

Grundöfen lassen sich für einen Wärmebedarf von 2 bis 6 KWh individuell planen und bauen. Sie werden ausschließlich mit Brennholz befeuert.

… eine Symbiose mit Vielfalt

Der Kombi-Kachelofen ist eine Mischung aus Warmluftofen und Grundofen mit gemauerten Zügen. Dies ist zur Zeit die beste Ofenanlage, weil bei Bedarf ein austauschbarer Heizeinsatz mit moderner Verbrennungstechnik (raumluftunabhängige Verbrennungsluftzufuhr, Sonderarten für andere Brennstoffarten wie Pellets, Briketts, Öl oder Gas) eingebaut werden kann. Die gemauerten Züge werden an der Ofenwand entlang geleitet, damit ein möglichst gleichmäßiger und großer Wärmeanteil abgegeben wird. Einen weiteren Vorteil bietet die schnelle Wärmeabgabe des Heizeinsatzes (ca. 15 bis 20 Min.) und eine Speicherzeit zwischen sechs und zwölf Stunden des keramischen Zugs.

… für Feuererlebnisse

Die Funktionsweise des Heizkamins ist in etwa mit der des Warmluftkachelofens zu vergleichen. Ganz nach den Wünschen des Eigentümers wird der Kachelmantel um den Kamineinsatz aufgebaut. Je nach benötigter Wärmeleistung können Heizkamine mit Nachheizflächen aus Metall oder keramischen Heizgaszügen ausgestattet werden. Ähnlich wie beim Warmluftofen wird die Energie des Brennstoffs zusätzlich als Warmluftleistung oder Strahlungswärme umgesetzt.

Heizkamine eignen sich auch zur Beheizung mehrerer Räume. Auch gibt es Heizeinsätze mit Wassertechnik, die sich in die zentrale Warmwasserversorgung einbinden lassen. Entsprechend ihrer Bauart sind Heizkamine nur geschlossen zu betreiben. Deshalb sind die Türen dieser Kamineinsätze mit selbst schließender Tür ausgestattet. Der Fachmann spricht hier von einem Kamineinsatz nach Bauart I. Befeuern lassen sich diese Einsätze mit Festbrennstoffen wie zum Beispiel Holz oder Braunkohlebriketts.

Kaminfreunde, die neben einer raschen Wärmeleistung des Heizkamins ein höchst Maß an Komfort schätzen; Heizkamine können auch mit einem Erdgas Einsatz befeuert werden. Vollautomatisch versteht sich.

Übrigens: Moderne Kamineinsätze erreichen heute einen Wirkungsgrad von bis zu 80%.

… umweltschonend und bequem

Pellet-Kaminöfen schöpfen die Heizenergie aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz. Pellets eignen sich hervorragend zur automatischen Beschickung des Brennraumes. Dadurch reicht der Bedienkomfort dieser Geräte fast an die konventionell mit Öl- oder Gas befeuerten Heizanlagen heran. Ohne jedoch auf die mollige Strahlungswärme oder den Blick ins Feuer verzichten zu müssen.

Neu auf dem Markt sind Pelletöfen mit Wassertechnik. Diese Öfen lassen sich in die zentrale Warmwasserbereitung einbinden und unterstützen so die konventionelle Heizanlage.

Ein Blick auf die Technik zeigt, dass Qualität durch nichts zu ersetzen ist. Wir führen Geräte der Marke »Rika« – der führende Hersteller aus Österreich.